US- Fahrzeuge in Hohenfels und Grafenwöhr

Sodele, ich war heute mal wieder in Hohenfels in der Kaserne und habe diese IED Fahrzeuge gesehen …leider habe ich nur kurz Zeit bekommen da es kurz vor der Inspektion des Kommandierenden Generals der 7th ARMY EUROPE war.
Die Panzerkolone ist die A Company der 1-2nd Infantry 172th Infatry Brigade aus Grafenwöhr. Die kamen gerade vom Scharfschießen und ich musste aus dem Auto fotografieren …. Hoffe sie gefallen euch trotzdem.




Capt-J

Autor: Capt-J




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Erstellt am: 10. Juni 2010


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Kategorien: 2010, Fahrzeuge-USA, Fotos, Übungsplätze


27 Antworten zu “US- Fahrzeuge in Hohenfels und Grafenwöhr”


  1. 1


    Richard Jonscher schreibt:




  2. 2


    Richard Jonscher schreibt:

    Hallo Capt-J,
    schöne Aufnahmen von Classicern der Army.:) Bild 9 – 21 sind in Graf oder? Interessante Bilder vom Cougar. Ehrlich gesagt, ich kann mich mit dem Design der Fahrzeuge der “neuen” Army nicht so recht anfreunden.
    Die älteren Modelle sind einfach ansprechender.

    Ja, ich weis schon Schutzwirkung vor Schönheit. Aber die Classicer sind halt einfach schöner.

    Welche Funktion hat das Fahrzeug den eigentlich?

    Danke für deinen aktuellen Einblick in den Fahrzeugpark der Army:

    Gruß
    Richard





  3. 3
    Capt-J


    Capt-J schreibt:

    Hi Richard,
    also das Fahrzeug mit dem “Greifarm” ist eine Studie um IED ferngesteuert aufzunehmen bzw einen Sprengsatz anzubringen. Das runde “Ding” hinten ist ein Störsender so das die IED´s nicht ferngesteuert gesprengt werden können!!
    Man kann den Greifarm auch Manuell von aussen nutzen, dazu befindet sich direkt an der Stossstange eineige Bedienhebel ….
    Der Boden des Fahrzeugs ist mit einer 10cm!!!!! dicken Stahlwanne mit Kevlareinlage geschützt!!!
    Naja, das Design ist in der Tat etwas “Gewöhnungsbedürftig”…. AAAABER .–….. solange es hilft;)
    Und ja …. die Kolone habe ich zufällig gesehen als ich in Grafenwöhr zum Camp “Aachen” fahren wollte …die waren grade auf dem Weg zum neuen Motorpool!!
    Recht hast du aber, die Fahrzeuge früher waren etwas besser anzusehen .-….. ich sage nur ,… der gute M60;)





  4. 4


    Richard Jonscher schreibt:

    Hi “J”,
    das es diese “Jammer” – Störsender gibt hab ich schon gehört, aber noch nie einen gesehen. Dachte das es eine Fernmeldeanlage sei. Das mit dem Greifarm ist gar nicht schlecht. Die lassen sich echt etwas einfallen.

    Gruß
    Richard





  5. 5
    krk


    krk schreibt:

    Hallo J.
    Danke für Deine Bilder. Wieder ein neues Fahrzeug aus der aktuellen MRAP Kollektion der US-Streitkräfte mehr. Bei meinem Besuch bei den 54th En vor ein paar wochen haben wir den Cougar leider nicht zu Gesicht bekommen.

    Ich bin ein echter Fan dieser Autos, denn sie sind genau die richtige Antwort auf die Bedrohungslagen in den aktuellen Einsatzgebieten. Und ein Pionier wird sicher nicht nein sagen wenn er eine IED unter Panzerschutz räumen kann. Der Panzerschtz nach unten ist ja wirklich enorm und die V-Wanne ist natürlich auch ne tolle Sache.

    @Richard: Der Jammer ist schon ein “fettes” Teil. Da ist der am MaxxPro (http://m136.de/wp-content/gallery/dirk_jungermann_krk/mrap-maxpro/img_2718.jpg) um einiges kleiner.

    Ich finde es gut wenn die Fahrzeuge selbst über Jammer verfügen. Bei uns muss immer der TPz mit seinem Antennwald mit dabei sein und dann die ganze Kolonne abdecken…

    Grüße
    Dirk
     





  6. 6


    Richard Jonscher schreibt:

    Hallo Dirk,
    ja ist sicher ne sinnvolle Technik. Gut finde ich auch, dass die Jammer die Detonation einer IED unterdrücken sollen. Andersrum würde es ja auch gehen, aber natürlich unter in Kaufnahhme das vielleicht Unschuldige die gerade in der Nähe stehen zu Schaden kommen.

    Die Technik an sich ist ja nicht neu. Kann mich an einen Fernsehbericht in den 80 zigern erinnern, in dem wurde berichtet, dass die britische Armee in Nordirland dazu übergegangen sei
    durch elektronische Gegenmassnahmen das Anbringen von Sprengsätzen an Straßen wo ihre Patrouilen vorbei kommen zu verhindern. Die IRA zündete ihre Bomben zu der Zeit durch Funksignale. Durch die Massnahmen der Engländer sind einige der Terroristen durch ihre eigenen Sprengsätze getötet worden. Die Engländer hatten auf den verschiedenen Frequenzen nicht auf “Unterdrücken” der Signale gestellt sondern so, dass die IED´s ausgelöst wurden wenn die Zünder scharf gemacht worden sind.

    Ja die deutschen TPZ Fuchs mit dem “Antennenwald” auf dem Dach sind mir auch schon aufgefallen. Aber dachte wie beim Cougar, dass es sich um “Fernmeldeanlagen” handelt.

    Gruß
    Richard





  7. 7
    weinviertler


    weinviertler schreibt:

    Hallo Capt-J!
     
    Schöne Fotos hast Du da gemacht! Besonders faszinierend finde ich den optischen Eindruck, den die Wüstentarnfarbe vor dem Nadelwald bietet! Einfach ein schönes Bild bietet sich da!
    Interessant sind auch Deine Fotos von den Neuheiten der MRAP-Kollektion! Unter Panzerschutz bedienbare Räumausrüstung, Minenschutz und Störsender sind für den asymetrischen Kampf unverzichtbare Ausrüstungsmerkmale! Leider haben die Schöpfer dieser Fahrzeugkategorie offensichtlich nicht den nötigen Einblick in die taktische Kreativität der Aufständischen im asymetrischen Kampf! Sie dachten nur an Kosten, Luftverlegefähigkeit und Deeskalation und integrierten dabei die schon erwähnten Schutzkomponenten.
    Die Guerillas reagieren – erwartbar – für jemand, der sich mit Kleinkrieg auskennt – leider zum Schaden der eingesetzten Soldaten offensichtlich ziemlich wenige – mit dem vorgeplanten Hinterhalt mit schulterverschossenen Panzerabwehrrohren! Als spezielle Zermürbungsmethode werden dabei Sanitätsfahrzeuge aufs Korn genommen! Man sollte froh sein, daß Panzerabwehrlenkwaffen noch nicht in größerer Anzahl den Weg in die Hände der Aufständischen gefunden haben, denn sonst wären deren taktische Hinterhalsmöglichkeiten noch viel variantenreicher! Leider eröffnen die vermeintlichen Schutzmaßnahmen für den Kleinkrieger genau diese taktische Lücke!
    Daraus können wir glasklar folgern , daß wir eine weitere Schutzkomponente brauchen – nämlich die Modulpanzerung, mit der die eingesetzten Fahrzeuge an die jeweiligen Einsatzbedingungen angepaßt werden können. Israel hat da ziemlich viel im Programm!
    Damit gelangen Radfahrzeuge wegen des dann zu hohen Bodendrucks an ihre Grenzen und es  zeigt sich, daß man als Basis für ein Kampffahrzeug in der asymetrischen Kriegsführung ein Kettenfahrzeug in der Gewichtsklasse des Bradley, Marder, Puma oder unseres Ulan braucht, um solchen Bedrohungen gerecht zu werden!
    Ich weiß wohl um den Einwand, daß das Gewicht Probleme beim Einsatz auf Strassen und Brücken in Afghanistan bereitet. Aber was lehrt man auf allen Offiziersschulen der Welt: wir bereiten sofort nach Gewinnung unseres Aktionsraumes denselben pioniertechnisch für Aktionen in allen Eskalationsstufen vor! Leider hat man da so gut wie nichts vorangebracht! Es war vorhersehbar, daß die Aufständischen den Weg der asymetrischen Kriegsführung beschreiten werden – wohl wissend um die weitgehende  psychische Kriegsunfähigkeit in den westlichen Ländern! Dort soll nämlich Militär fast nichts kosten, leise und umweltfreundlich sein und bei Kampfhandlungen soll es keine eigenen und schon gar keine fremden Verluste geben – in der militärischen Realität unmöglich!!!
    Deshalb Freunde, Kettenfahrzeuge mit Modularpanzerung, Minenschutz, elektronischer Störausrüstung und unter Panzerschutz bedienbarer Manipulatorausrüstung haben Zukunft!!!
     
    Beste Wünsche und liebe Grüße an Dich und alle M 136er
     
    Toni





  8. 8


    Richard Jonscher schreibt:

    @Toni,

    “Es war vorhersehbar, daß die Aufständischen den Weg der asymetrischen Kriegsführung beschreiten werden – wohl wissend um die weitgehende psychische Kriegsunfähigkeit in den westlichen Ländern! Dort soll nähmlich Militär fast nichts kosten, leise und umweltfreundlich sein und bei Kampfhandlungen soll es keine eigenen und schon gar keine fremden Verluste geben – in der militärischen Realität unmöglich!!!

    Besser kann man es nicht ausdrücken. Toni, wenn viele Gutmenschen könnten, würden sie das Militär wie einen “bösen Hund” weg sperren und nur im Kriegsfall raus lassen. Das sind die, die immer am ersten schreien wenn es um ihre Rechte geht. Aber mit der Organsisation, die diese Rechte erst ermöglicht, da möchte man dann doch lieber nichts zu tun haben. “Da machen wir uns die Finger dann doch lieber nicht Schmutzig”.

    Gruß
    Richard

    PS: @Sven, will hier nicht das Politisieren anfangen, aber ist doch so.





  9. 9
    Rudolf


    Rudolf schreibt:

    @Toni,
    Du sprichst mir ja so was von aus der Seele. Du hast in allem 100 % recht.
    Was die Zukunft der von Dir geschilderten Kettenfahrzeuge betrifft, bin ich ebenfalls
    voll auf Deiner Wellenlänge. Genau das sage ich schon seit Jahren (war nie begeistert
    von dem auf einmal aufkommendem Hang zu Radpanzern). Diese können Kettenpanzer
    einfach nicht ersetzen (viele Verluste wären vermeidbar gewesen). Aber genug der
    Philosophie, ich schliesse mich voll Deiner Meinung an.

    @Capt-J
    Super-Aufnahmen von der Panzerkolonne. Bitte mehr davon!

    Viele Grüsse – Rudolf.





  10. 10
    Capt-J


    Capt-J schreibt:

    Hey Jungs,

    danke für die Kommentare.
    Ja es ist schon sinnvoll das man reagiert und ich denke mal das es bald noch etwas GANZ neues geben wird -ob ich da schon was weiss und bald Bilder hier Online sein werden?;)-
    Kommende Woche findet in Hohenfels ein Manöver statt mit allen Truppenteilen,Task Force 3-66th Armor (Grafenwöhr), 1-2nd Infantry (Grafenwöhr), 3-5th Cavlary (Grafenwöhr) und die neu gegründetet 5-7th Ary (Grafenwöhr) als Luftunterstützung wird es bissel Material aus Illesheim geben.
    Gegner sind die Wolfpack and die Bears der Opfor aus Hohenfels. Die haben dann ihre Fire Platoons und ihre M113 MBT im Einsatz (von denen gibt es in Hohenfels etwas mehr als 30 Stck).
    Geübt wird das Rasche vorgehen in Urbanen Gegenden ( Übungsdorf Gijon) – Interessiert das jmd wie es in “Ghost City Gijon” aussieht?
    Schauen wir mal ob ich ein paar Bilder der Übung machen kann!!





  11. 11


    Richard Jonscher schreibt:

    Hallo Capt-J,
    nur her damit! :)

    Gruß
    Richard





  12. 12


    Sven (Admin) schreibt:

    Hi,

    kann mir evtl. jemand sagen, wie das 3-5th Cavlary, bzw. das  5-7th Artillery Regiment ausgerüstet ist?!?

    Grüße

    Sven





  13. 13
    Capt-J


    Capt-J schreibt:

    Hey Sven, die 3-5th Cav hat nur HUMVEE´s!!! Im bedarfsfall greifen die auf die Bradley´s der 172nd Infantry Brigade zurück. Die werden erst ende des Jahres ihre Fahrzeuge bekommen -sind ja erst gekommen-
    Die 5-7th Artillery hat die M109 Palladin und Feld Haubitzen. Allerdings gibt es OFFIZIEL die 5-7th Ary noch nicht. Der Motorpool stehst und die Soldaten sind auch schon da aber ohne Bumpercode.





  14. 14


    Sven (Admin) schreibt:

    Hi,

    vielen Dank für die super schnelle Antwort! Schade, dass die CAV nur noch mit Humvee’s unterwegs ist. Wenn man überlegt, wie abwechslungsreich der Fuhrpark in den 80ern einst war…

    Wann ist denn eigentlich mit einer Entscheidung zu rechnen, ob die 172nd Inf. Brigade langfristig in Good Old Germany bleibt oder doch 2013 abgezogen wird??? Ich für meinen Teil drücke beide Daumen, dass die Brigade bleibt :-)

    Viele Grüße

    Sven





  15. 15
    Capt-J


    Capt-J schreibt:

    Also die Teile die hier sind bleiben auch allerdings nicht mehr unte der 172nd Brigade sondern die teile die in Grafenwöhr sind werden warscheinlich ab 2012 der 2SCR unterstellt!!





  16. 16


    Sven (Admin) schreibt:

    Hallo nochmal,

    welche Einheiten bleiben denn außer dem 2nd SCR hier? Auch “schwere” Einheiten???

    Grüße

    Sven





  17. 17
    Capt-J


    Capt-J schreibt:

    Ja, alles was 3.66th ist und 172nd Inf





  18. 18


    Sven (Admin) schreibt:

    wow, dass wird ja ein Mega- SCR!!!

    Man, bin ich froh, dass der Abzug nun doch wie ursprünglich geplant über die Bühne geht!!!





  19. 19
    Capt-J


    Capt-J schreibt:

    Na die 2 ACR war ja früher größer …. zb Feucht (Air Cav) und Bayreuth sowie Amberg hatten ja zu denen gehört





  20. 20


    Sven (Admin) schreibt:

    von der Air Cav mal abgesehen, umfasst die zukünftige SCR ja dann scheinbar beinahe zwei komplette Brigaden. Die Kampfkraft wäre damit beachtlich… Das alte 2nd ACR war natürlich auch nicht gerade klein…





  21. 21
    Capt-J


    Capt-J schreibt:

    Ach Sven, glaub mal nicht das die 172nd sooo groß ist;)
    Also als “Brigade” würde ich das jetzt nicht sehen;)





  22. 22


    Sven (Admin) schreibt:

    Hallo nochmal,

    also ich habe folgende Einheiten in meiner Datenbank für die 172nd gelistet:

    172nd Infantry Brigade “Blackhawk” (Grafenwöhr)
    – Headquarters & Headquarters Company (HHC)
    – 1st Battalion – 2nd Infantry Regiment  
    – 2nd Battalion – 28th Infantry Regiment  
    – 3rd Battalion – 66th Armor Regiment  
    – 1st Battalion – 77th Field Artillery Regiment
    – E Troop, 5th Cavalry Regiment
    – 9th Combat Engineer Battalion
    – 172nd Support Battalion
    – 504 Military Intelligence Company  (C- Company)
    – 57th Signal Company
    – 44th Expeditionary Signal Battalion (Schweinfurt)

     

    Welche Einheiten gehören denn nun aktuell zu der Brigade???????????

    Grüße

    Sven





  23. 23
    Capt-J


    Capt-J schreibt:

    Ja das ist richtig aber zb die 1-2INf hat ja nur 3 Kompanien oder die 3-66th hat auch eigentlich nur 2 KOmp.
    Dadurch das die als “Task Force” eingestezt werden, sind die nicht so groß.
    Erinner dich mal an die Task Force in den 70 er und 80er …die 2nd Armored Division in Garlstedt (forward). Die war offiziel ne Divison hatte aber auf grund ihrer Task force situation nur Brigadestärke …. man hat das öft. Eineige Kompanien sind still gelegt oder gar deaktiviert … können im bedarfsfall aber wd reaktiviert werden!





  24. 24


    Sven (Admin) schreibt:

    Hi,

    wie groß ist die “Task Force” (der 172nd) denn ca.? Mit der 2nd Armored Division hast Du natürlich vollkommen recht!!!

    Viele Grüße

    Sven





  25. 25
    Capt-J


    Capt-J schreibt:

    Ich denke mal die haben mit Schweinfurt zusammen etwas mehr als 5.000 Mann!!





  26. 26


    onkel tom schreibt:

    Hallo Capt-J,
    mal ne andere Frage,
    wenn die restlichen  (zwischengeparkten)Teile der 172nd aus Schweinfurt nach Graf verlegt werden, hast  Du vielleicht eine Ahnung was dann mit Schweinfurt passiert, oder vielleicht auch mit Bamberg?
    Die US-Army braucht doch sicherlich nach Abzug aus dem Irak oder Afghanistan wieder Stellplätze für  Fahrzeuge, Maschinen oder Material…..etc. ( Ich geb die Hoffnung  immernoch nicht auf, mal wieder ein paar Panzer vielleicht auch  in einer Bamberger Kaserne zu sehen, nicht immer nur auf´m Zug in Richtung Schweinfurt)
    Beste Grüße
    Thomas
    P.S. Jaja, ich weiß, die Hoffnung stirbt zuletzt





  27. 27


    Scheid88 schreibt:

    Hallo Capt-J!
    Vielen Dank für die aktuellen Fotos!!Weist du wann und wie die 172er nach Hohenfels verlegen?
    Schönen Gruss aus der Oberpfalz!







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