Vom 11. Mai bis 23. Mai übte die Gebirgsjägerbrigade 23 innerhalb einer Brigadegefechtsübung von dem Raum Rosenheim beginnend bis zum Berchetsgardener Land die Landesverteidigung. Hauptsächlich wurde das Gebirgsjägerbataillon 233 beübt, so dass sehr viele Fahrzeuge vom Typ Hägglund BV 206D und BV 206S zu sehen waren. In Bad Reichenhall besteht die Ausstattung eher aus Boxer und Fuchs, in Bischofswiesen gemischt.

Ich war am 13. und 14. Mai vor Ort und konnte mir einen Eindruck von dieser Übung verschaffen. Am 13. Mai waren sehr viele Fahrzeuge in den Verfügungsräumen untergezogen, u. a. im Raum südlich Bad Ailbling – Kolbermoor – Rodenheim – Raubling. Heftige Regenfälle am Vortag erschwerten die Übungsbedingungen und so mancher Waldweg war als dieser kaum noch zu erkennen.An diesem Tag ergaben sich schon erste Kontakte mit Milizen, die Lage war aber noch relativ ruhig und stabil. Mit Untersützung der Havelberger Pioniere wurde am 14. Mai ein Fahrbetrieb mit Faltschwimmbrücke über den Inn bei Brannenburg errichtet. In dieser Größenordnung das erste Mal seit 20 Jahren. Hierbei gab es auch Feindkontakt. Nach Beschuss wurde es hektisch. Die Fähre legte flugs ab, das notwendige Geschirr wurde schnell demontiert und die Einheiten wichen an eine zweite Übungsgangsstelle weiter südlich aus.
Auch östereichische Pioniere waren mit Sturmbooten an der Übung beteiligt.

Grüße

Jörg

 

 

Über den Autor: J_Waldhelm
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